Ich hasse Religion,… (Update)
Es ist lange her, seit meinem letzten Blogeintrag. Ich weiss noch nicht ob ich ihn weiter betreibe, ob ich überhaupt etwas zu schreiben habe. Doch heute bin ich wieder über ein geniales Video gestolpert, ein Gedicht. Wie bisher ist es natürlich auch übersetzt, da die meisten guten Ressourcen auf Englisch sind.
Vielleicht haben einige von euch schon von Spoken Word (gesprochenes Wort) gehört, es ist ein moderner Ausdruck für die uralte Tätigkeit des Gedichte schreiben. Es sind Balladen, die Geschichten erzählen. Den Englischen Text findet ihr am Ende des Artikels
I hasse Religion, doch ich liebe Jesus -- Jefferson Bethke
Was wenn ich dir sage, Jesus kam um die Religion abzuschaffen?
Was wenn ich dir sage, es war nicht seine Mission dich zum Republikaner zu machen.
Denn Republikaner bedeutet nicht automatisch Christ.
Und nur weil du manche Leute blind nennst, gibt dir das nicht unbedingt Sicht.
Wenn Religion so genial ist, warum hat es dann so viele Kriege gestartet?
Warum baut sie riesige Kirchen, aber versagt die Armen zu versorgen.
Erzählt alleinerziehenden Mütter, Gott liebt sich nicht mehr nach der Scheidung.
Und doch nennt Gott im alten Testament, die religiösen Leute Huren.
Religion predigt Gnade, aber sie verhalten sich anders,
Tendenziell verspotten Sie Gottes Leute, sie verspotteten Johannes den Täufer,
können ihre eigenen Problem nicht lösen, darum versuchen Sie, diese zu verbergen.
Verstehen aber nicht, dass es wie Parfum auf einem Sarg ist,
denn das Problem der Religion ist, dass sie niemals zum Kern kommt.
Es ist einfach nur Verhaltensveränderung, wie eine lange Todo -- Liste.
Ziehen wir uns gut an, Dinge sollen schön und nett sein,
es ist lustig, das haben Sie mit den Mumien gemacht, während ihre Körper verrottet sind.
Ich will nicht verurteilen, ich sage nur, passe auf wenn du den Schein warst,
denn es ist ein Problem wenn Leute nur wissen, dass du Christ bist wegen einem kleinen Eintrag auf deiner Facebookseite (eigentlich wohl auch Jahrbuch im College)In jedem anderen Aspekt des Leben ist diese Logik sinnlos.
Es ist als ob du sagst du spielst für ein Team, nur weil du dir ein Trikot gekauft hast.
Aber ich spielte dieses Spiel auch, niemand wusste es,
Ich spielte das “heilige Kind”, während ich Pornosüchtig war.
Ich ging zur Kirche am Sonntag, aber Samstag schoss ich mich weg,
tat als ob ich rein für Sex und Verbrauch geschaffen wurde.
Mein ganzes Leben habe ich dieses Fassade der Sauberkeit aufgesetzt,
aber nun kenne ich Jesus, und ich Rühme mich meiner Schwachheit.
Wäre Gnade wie Wasser, müsste die Kirche ein Ozean sein,
denn es ist kein Museum für gute Menschen, es ist ein Krankenhaus für die zerbrochenen.
Ich muss nicht länger meine Fehler verstecken, Ich muss meine Sünde nicht verstecken,
denn meine Erlösung hängt nicht von mir ab, es hängt von ihm ab.
Denn als ich noch Gottes Feind war, und sich kein Fan,
da schaute Gott auf mich herab und sagte, “Ich will diesen Mann!”:
Das ist so ein Unterschied zu den religiösen Leuten, und warum Jesus sie Dummköpfe nannte.
Siehst du nicht es ist so viel besser als nur ein paar Regeln zu folgen?
Lass mich klarstellen, Ich liebe die Kirche, ich liebe die Bibel und es gibt Sünde
aber meine Frage, wenn Jesus heute hier wäre, würden deine Kirche ihn hineinlassen?
Erinnere dich, er wurde Säufer und Fresser genannt, von den “religiösen”
Der Sohn Gottes unterstützt keine Selbstgerechtigkeit, nicht heute, nicht damals.Nun zurück zum Thema, etwas ist noch wichtig,
wie Jesus und die Religion unterschiedliche Skalen besitzen.
Einer ist Gottes Werk, eine ist menschliche Erfindung,
einer ist die Heilung, eine ist die Infektion.
denn Religion sagt vollbring, Jesus sagt vollbracht.
Religion sagt Sklave, Jesus sagt Sohn
Religion kettet dich, aber Jesus setzt dich frei.
Religion macht dich blind, aber Jesus heilt den Blinden.Das macht die Religion und Jesus zu zwei unterschiedlichen Clans,
Religion sind Menschen die nach Gott suchen, aber Christentum ist Gott der die Menschen sucht.
Darum ist Erlösung frei für mich, Vergebung ist mein,
unabhängig von meinen Anstrengungen, Christus Gehorsam allein.
Denn er nahm die Dornenkrone, und Blut tropfte von seinem Gesicht
Er nahm das was wir alle verdienen, darum nennen wir es Gnade.
Während er ermordet wurde, schrie er “Vater vergib ihnen, denn Sie wissen nicht was Sie tun.”,
Denn als er dort am Kreuz hing, da dachte er an dich
Er zahlte für all deine Sünde, und vergrub Sie im Grab,
Darum knie ich vorm Kreuz und sage “Komm, es ist noch Platz”
Darum hasse ich Religion, wortwörtlich hasse ich sie,
denn als Jesus schrie “Es ist vollbracht”, da glaube ich, er meinte es.
Ich habe versucht, es zu übersetzen. Fehler oder Verbesserungsvorschläge gerne in den Kommentaren posten.
Ich liebe den letzten Satz und er wird wohl mein Jahresmotto.
Because when Jesus cried It is finished, I believe He meant it.
Denn als Jesus schrie “es ist vollbracht”, da glaube ich, er meinte es.
Viel zu oft versuchen wir aus eigener Kraft zu Gott zu kommen, unsere eigenen Aktionen, unsere “Angepasstheit”, unser fades Leben, durch Gottesdienst und Routine, vor Gott gerecht zu werden.
Denn der Herr hat alles vollbracht,
think!!
Update:
Vielleicht haben einige von euch mitbekommen, dass dieses Video viral wurde, viele Leute haben das Video gepostet und wie meistens im Internet wurde viel darüber diskutiert, über die Theologie, über das undefinierte Wort Religion, er verwendete das Verständnis wie sich Religion heute oft offenbart, aber nicht was Religion eigentlich ist.
Eine Antwort auf die Kritik wurde gepostet (EN). Ein Vorbild wie er mit Kritik umgeht. Ich denke das Video hat trotzdem viel erreicht und Gottes Nachricht in die Welt getragen.
Update 2: Ein Freund sagte mir, es hätte einfach zu viele Rechtschreibfehler im Text. Das stimmt, und es hat wohl immer noch einige mehr. Ich habe mich versucht einige davon loszuwerden.
Sister Death
Als ich am 29. Oktober in meinen Posteingang schaute, tauchte plötzlich ein Mail auf, dessen Inhalt mich schockte. Mein Chef, Freund, Vorbild, Grossvater im letzen Jahr in Zambia ist verstorben.
Er war ein Mann mit so vielen Charakterzügen von Jesus, der für die Armen und Schwachen aufstand und alles riskierte. Meine Freunde in Sambia haben einen Tribute Song für ihn aufgenommen.
Ich freue mich auf den Tag wenn wir uns wiedersehen.
Ubwingi bwa nshimu bwashimishe umulilo
Als ich vor einem Jahr auf dem Flughafen in Nairobi sass, nach einem Nachtflug eingeklemmt in der Economy Klasse, dachte ich darüber nach was wohl auf mich wartet. Die Erfahrung beim verlassen des Flugzeuges war nicht so besonders, es traf mich kein Schlag, die Luft war normal, nur das Land durch die Fenster war dürr und kahl, und ewig weit keine Berge.
Der nächste Flughafen den ich besuchte war da schon ganz anders, eine Asphaltpiste im Kongo mit händischer Flugsicherheitskontrolle. Als ich dann am Abend das erste Mal in Afrika schlafen ging, dachte ich mir das nun ein Jahr vor mir liegt. Ich war etwas erschlagen von der Vorstellung der langen Zeit.
11 Monate später ist dieser lange Zeitraum wie im Flug vergangen. Ich kann mich noch an das erste Mal ausgehen erinnern, in einem Club der seit damals geschlossen hat. Nun liegt mein Jahr fast hinter mir, der nächste Zivildiener ist am Start und die letzten Projekte müssen abgeschlossen oder übergeben werden.
Ich habe dieses Jahr einige guten Freunde hier gefunden, eine deutsche Voluntärin, zwei sambische Freunde und natürlich meinen Zivildienstkumpanen, Paul. Mit dem ich mich immer noch gelegentlich über meine zerstörte rechte politische Einstellung und seine rechte linke Einstellung streite, aber ich glaube wir haben uns ziemlich gut zusammengerauft. Ich habe das Jahr mit ihm auf jedenfall genossen.
Ich kann noch nicht sagen was sich alles in meinen Ansichten verändert hat? Wo ich radikaler und wo ich liberaler geworden bin? Dazu fehlt mir derzeit der Abstand, und ich denke es ist auch noch nicht Zeit das abschliessend zu bewerten, ich habe ja noch gut 21 Tage. Doch für mich wird es Zeit sich auch langsam auf das Zurückkommen vorzubereiten.
Das ganze Land hat sich für mich geöffnet und gezeigt was für Potential dahinter gesteckt, ich durfte ein riesen Gebiet kennen lernen und überall etwas hinter die Kulissen sehen. Ich bekam einen Einblick in das politische Leben hier, in das Arbeiten von der verschiedenen NGOs und wie Geld oft einfach nur verschleudert wird.
Die komplexität europäischer Vorgänge, die Naivität und Zerstörung europäischer Entwicklungszusammenarbeithilfe und die Vorstellung was wäre würde es diese Hilfe nicht geben.
Ein Besuch in einem Geschäft, man steht in der Reihe und wartet 20min ohne das sich irgendetwas belegt, die 4 Schalter sind besetzt doch nur eine Person arbeitet. Die anderen schwatzen und geniessen den Nachmittag. Ein Bild das den Alttag hier bestimmt, ein Bild das die Entwicklung bestimmt, und ein Bild das sämtliche europäischen Ansätze mehr oder weniger scheitern lässt.
Ein Jahr, viele Eindrücke, wenig Sport (zum Ende hin wurde es besser), kein Schnee, kein Adventssingen, kein Chor, kein Teenstreet, und doch hat es sich voll ausgezahlt.
Ich habe euch zuhause vermisst, aber immer nur am Rande, sorry, den das Leben geht hier genauso weiter wie zuhause. Ich freue mich darauf, dass sich unsere Wege wieder kreuzen. Ich habe meine Prüfung an der Uni nun abgeschlossen und warte auf die Ergebnisse, das Wiedersehen mit den Schladminger Tauern steht kurz bevor.
Liebe Grüsse,
think!!
Wenn alle Mittel versagen
Vor fast zwei Wochen, am 27. April 2011, ist David Wilkerson in einem Autounfall ums Leben gekommen. Er hinterliess einen letzten Blog Eintrag an diesem Tag. Ich habe versucht ihn ins Deutsche zu übersetzen, ich könnte mir keine bessere Worte für seinen Tod vorstellen. Der Englische Artikel steht auf seinem Blog.
Zu Glauben, wenn alle Mittel versagen, das gefällt Gott und ist ehrenhaft. Denn Jesus sagte zu Thomas, “Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! (Johannes 20,29).
Gesegnet sind die, die glauben wenn es keinen Beweis für eine Gebetserhörung gibt – deren Vertrauen weiter reicht als die Hoffnung, wenn alle Mittel versagen.
Jemand kommt zu dem Ort der Hoffnungslosigkeit – das Ende der Hoffnung, das Ende aller Mittel. Ein Geliebter liegt im Sterben und der Doktor kann keine Hoffnung geben. Tod scheint unausweichlich. Die Hoffnung ist weg. Das Wunder, für das gebetet wird passiert nicht.
Dann kommen Satans Bande um deinen Geist mit Angst, Wut und überwältigenden Fragen zu attackieren. “Wo ist dein Gott jetzt? Du hast gebetet bis du nicht mehr Weinen konntest. Du hast gefastet. Hast seinen Verheissungen geglaubt. Du hast vertraut.”
Gotteslästerliche Gedanken werden dir eingepflanzt. “Gebet versagt. Glaube versagt. Du brauchst nicht mit Gott Schluss machen – vertrau im einfach nicht mehr. Es zahlt sich nicht aus!”
Sogar der Zweifel an Gottes Existenz wird dir eingepflanzt. Das waren Satans Tricks für Jahrhunderte. Manche der heiligsten Männer und Frauen, die jemals gelebt haben, waren unter solchen Dämonischen Attacken.
Für die die durch das finstere Tal und die Schatten des Todes gehen, hört dieses Wort: “Trauern wird durch einige dunkle, abscheuliche Nächte bleiben – und in dieser Dunkelheit wirst du bald den Vater flüstern hören, “Ich bin mit dir. Ich kann dir jetzt nicht sagen warum, aber eines Tages wird alles Sinn machen. Du wirst sehen, es war alles Teil meines Planes. Es war kein Unfall. Kein Fehler bei dir. Halte fest. Lass mich dich umarmen in der Stunde deines Schmerzes.
Geliebte, Gott hat niemals versagt in Güte und Liebe zu handeln. Wenn alle Mittel versagen – seine Liebe wird triumphieren. Halte fest an deinem Glauben. Stehe fest in seinem Wort. Es gibt keine andere Hoffnung auf dieser Welt.
He is risen
Jesus ist auferstanden, er hat sein Leben gegeben und wurde nicht im Reich der Toten gelassen, er ist auferstanden. 40 Tage Fastenzeit sind zu Ende, die freitäglichen “Way of the Cross” sind vorüber, das Karfreitägliche Trauen und das Samstägliche Klagen, gehen ein in den Lobgesang zur Auferstehung.
Frohlocket, ihr Chöre der Engel,
frohlocket, ihr himmlischen Scharen,
lasset die Posaune erschallen,
preiset den Sieger, den erhabenen König!
Eine Woche liegt zwischen dem Einziehen des Königs in Jerusalem, ein Empfang in Würden, Palmzweige geschwungen für ihn, etwas an das die katholischen Geschwister mit der Palmweihe erinnern. Wir haben in als König empfangen, doch er kam anders als wir uns erwarteten, er kam auf einem Esel. Wir erwarteten er würde alles so verändern wie wir es uns immer vorgestellt haben. Wir erwarteten er würde uns von allen Problemen frei machen. Doch plötzlich wurde uns klar, er ist anders. Er redet viel, redet Weise, aber es ist nicht das was wir uns erwarteten. Er legitimiert die Steuer des Kaisers, WAS ER BEFREIT UNS NICHT?. Er zerstört unser Verständnis von dem Leben nach dem Tod. Er kritisiert unsere Lehrer und dann nennt er all meine Opfer wertlos, verglichen mit dem kleinen Opfer der armen Frau. Was, mein Anbetungsort soll zerstört werden, meine Gemeinde zerstreut, das soll der Messias sein. Nein, der ist ganz anders als ich mir vorgestellt habe, das kann er nicht sein.
Er hat für uns beim ewigen Vater Adams Schuld bezahlt
und den Schuldbrief ausgelöscht mit seinem Blut, das er aus Liebe vergossen hat.
Sein eigener Freund verrät ihn und bei seinem letzten Mahl erklärt er uns das er uns seinen Leib und sein Blut serviert. Wir sollen es zur Erinnerung immer wieder feiern, dieses Fest. Beim Gebet am Vorabend bittet er um eine Stornierung des Ganzen, doch wenn es sein muss, wenn Gott es will, dann wird er das Opfer erbringen. ES MUSS SEIN!
Gekommen ist das heilige Osterfest,
an dem das wahre Lamm geschlachtet ward,
dessen Blut die Türen der Gläubigen heiligt
und das Volk bewahrt vor Tod und Verderben.
Er wird geschlagen und umgebracht, das unschuldige Opfer wird geschlachtet. Abgenommen vom Kreuz und begraben. Alle Hoffnungen begraben, niemand wird uns jetzt mehr helfen. Seine Lehre ist sinnlos geworden, abgestorben, ein weiterer Schwätzer ohne wirkliche Macht. Auch wenn sein Tod nicht ganz normal war, ein paar Andersgläubige Römer, sahen in ihm plötzlich den Sohn Gottes.
TOD
Doch dann, Sonntag, alles ändert sich. Jesus ist nicht da. Er ist auferstanden. Er hat seine ganze Botschaft legitimiert und unsere Sünde besiegt. Er ist auferstanden.
O wahrhaft heilbringende Sünde des Adam,
du wurdest uns zum Segen,
da Christi Tod dich vernichtet hat. …
O wahrhaft selige Nacht,
die Himmel und Erde versöhnt,
die Gott und Menschen verbindet!
Der Stein, den die Bauleute für unbrauchbar erklärten, ist zum Eckstein geworden.
Gloria in excelsis Deo
et in terra pax hominibus bonae voluntatis.
Laudamus te,
benedicimus te,
adoramus te,
glorificamus te,
gratias agimus tibi propter magnam gloriam tuam,
Mit einem Gloria, werden die Glocken geläutet die die Botschaft in alle Welt tragen sollen. Die Botschaft des einen, der Licht in unsere Welt bringt. Der Herr ist auferstanden, und ein Choral von Christen aller Jahrhunderte schreit mit gewaltigem Echo Er ist wahrhaftig auferstanden.
think!!
Wer die gewaltigen Worte, der alten Liturgie selbst nachlesen möchte.
Der kleine Helfer, das Mobiltelefon
Ich bin bereits zuhause viel im Internet und Mobilen Bereich unterwegs gewesen, wenn ich auch nie ein modernes Smartphone bessesen habe. Als ich dann nach Sambia kam, fragte mich Peter Höflehner ob ich einen Artikel über Handys, Internet und Zambia schreiben könnte.
Mein Gastbeitrag wurde heute auf seinem Blog veröffentlicht.
Das Handy als Lebensader – Mobile in Zambia – DigitAlps
Bildrechte: John on Mobile Phone, David Dennis, CC-By-Sa2.0
Bestohlen
Kennst du das Gefühl, dass ein Raum nicht mehr sicher ist? Das Gefühl, nichts gegen den Verlust machen zu können? Das komische Gefühl jeden zu verdächtigen, obwohl du das eigentlich gar nicht willst? Immer wenn ich von Leuten gehört habe, die sich so fühlten nachdem sie bestohlen wurden, dachte ich mir, was für emotionale Typen.
Doch jetzt ist es mir auch passiert, ein Laptop wurde aus meinem Raum gestohlen. Aus einem Raum zu dem nur Bekannte zugang haben. Ich kenne den Dieb, doch ich weiss nicht wer es ist. Was für eine schreckliche Kombination. Wäre es in Europa, würde ich sagen blöd gelaufen, aber hier in Afrika, trägt es nicht gerade zur Vertrauensbildung bei. Wie kann man am Sonntag in der Kirche die ganzen christlichen Lieder singen und am nächsten Tag etwas stehlen? Was für eine Doppelmoral. Wäre es Geld, dafür könnte man Essen kaufen (wäre irgendwie verständlich), das Netzteil des Laptops ist aber noch im Zimmer.
Für mich stellt sich nun die Frage, wo lagere ich mein Zeugs, muss ich das Zimmer auch schon absperren wenn ich duschen gehe, Abendessen oder vielleich nur aufs WC?
Warum zerstören so einzelne “Dummköpfe” eine ganze Gesellschaft?, warum ist es cool von Weissen zu stehlen? und warum machen es die Politiker vor?
Bist du schon bestohlen worden und wie ging es dir danach?
Heilig, Heilig das Lamm Gottes
Am Ende der Zeit, werden wir Christen vor Gottes Thron stehen und ihn anbeten. Bereits vor einigen Monaten bin ich auf ein Lied aufmerksam geworden, dass dies einfach genial ausdrückt. Damals von Kari Jobe gesungen, geschrieben von Jennie Lee Riddle, eine Lobeshymne auf unseren genialen, dreieinigen Gott. Heute bin ich durch Zufall (Facebook) über eine Deutsche Version des Lieds gestolpert und da dachte ich mir, das muss ich nützen und euch zeigen. Die Outbreakband (hat auch bei Teenstreet gespielt) und Anja Lehmann haben gemeinsam ein Video aufgenommen.
Den englischen Text und das englische Video findet ihr am Ende des Artikels.
Heilig, heilig das Lamm Gottes -- Juri Friesen
Heilig, heilig das Lamm Gottes,
das geopfert ist.
Lob und Ehre sei dir, dem König,
auf dem Gnadenthron.Refrain
Heilig, heilig, heilig,
ist der Herr, Gott, allmächtig,
der war und ist und der da kommt.
Die ganze Schöpfung singt und
preist dich, den König.
Du bist mir alles, Herr,
und ich will dich ehren.Deine Schönheit
ist unbeschreiblich;
dein Licht strahlt heller als die Sonne.
Lobpreis und Ehre,
Weisheit und Macht sei dir allein,
nur dir, dem einzig wahren Gott.Wenn dein Name nur erwähnt wird,
wirkst du Wunder unter uns.
Jesus, in deinem Namen ist die Kraft zum Leben.
Welch Geheimnis öffnet sich.
Gott ist einfach gewaltig,
think!!
Was ist Weihnachten…
Was ist Weihnachten? Eine Frage die sich für mich nie gestellt hat. Mir war immer klar was an Weihnachten passiert ist. Ich wusste das mein Retter geboren ist. Ich wusste das es in Bethlehem passiert ist und mir war auch klar das die Nacht vielleicht nicht so still und heilig war, wie es in einem bekannten, österreichischen Kirchenlied angedeutet wird.
Doch wenn plötzlich alles wegfällt, dass eigentlich zum Standard zu meinem Weihnachten gehört, wird einem plötzlich bewusst um was es wirklich geht. Ich habe ziemlich lange eigentlich kein Weihnachten empfunden hier. Kein Schnee, keine Adventszeit, kein “Last Christmas”, einfach nichts von dem was halt so dazugehört.
Doch als ich vor einer Woche in einem Gottesdienst sass, wurde mir plötzlich bewusst um was es bei Weihnachten eigentlich geht, das Weihnachten nicht durch das ganze Getüns herum bestimmt werden soll, so christlich manches Getüns auch ist. Wenn man das “same procedure as every year” plötzlich nicht mehr hat, verändert sich vieles.
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.
Jesaja 9,5
In diesem Sinne,
Frohe Festtage und ein gutes, von Gott gesegnetes Jahr 2011,
think!!
Ab in die Zeitung…
Als ich noch in Österreich war hatte ich mit einem Schreiber über Afrika gesprochen und er hatte mich gefragt ob er dann einen Artikel darüber schreiben könnte. Ja warum nicht, dieser ist jetzt erschienen. Auch wenn ich nicht wortwörtlich so gesagt habe, stehe ich doch hinter dem Artikel.
Der Artikel ist nur im Liezener Lokalteil erschienen und deshalb habe ich ihn hier hochgeladen. Es steht nicht viel besonderes drin. Haben es dabei aber überraschend gross gemacht, wahrscheinlich zu wenig Stoff an diesem Tag. Am Ende habe ich es dann auch noch in die Zitate der Woche geschafft.
Im Internet ist der Artikel auch erschienen und ein Kommentator hat eine interessante Antwort hinterlassen.
Warum ins Ausland?!?
Es wird so hervorgehoben, wenn man ins Ausland geht, obwohl in Österreich Altersheime, Krankenhäuser, das rote Kreuz,……………..die Zivieldiener dringendst benötigen!
Ich habe immer größten Respekt von jungen Männern, die
sich der schwierigen Aufgabe stellen in einem Altersheim ihren Dienst zu versehen.
Zivieldienst sollte doch für unser Land etwas bringen,oder?
bobbybrown – Kleine Zeitung
Eine wirklich gute Frage, ist wohl einen Artikel wert. Mal sehen…



