Dieser Artikel ist von einem guten Freund der Mission-Net besuchte und sich bereit erklärte darüber zu berichten und sich als Gast Blogger zu versuchen :D.
Wie in einem älteren Eintrag beworben wurde, fand von 8-13 April 2009 der Mission-Net Kongress in Oldenburg (D) statt.
Die Anfangs erwartete Teilnehmerzahl von 6000 Personen wurde zwar nicht erreicht, trotzdem war der Kongress mit ca. 3500 Personen doch stark besucht. Man bemerkte bei der Organisation in der Weser-Ems-Halle auch sofort das die Veranstalter es gewohnt waren solche Kongresse zu planen (Teenstreet) den alles klappte super.
Das Programm zum Thema „for Heaven’s sake” (Um Himmels Willen) war sehr interessant. Der Hauptredner, David Zac Niringiye aus Uganda, predigte jeden Morgen sehr gut und lebhaft. Jeder Tag wurde einem Kontinent zugeteilt, nach dem sich dann das Essen und die Gebete bzw. Gebetsanliegen richteten. Zusätzlich gab es eine Anbetungszeit mit der WorldNewsBand.
Nachmittags gab es Zeit eines der vielen angebotenen Seminare zu besuchen, die auch in viele Sprachen übersetzt wurden, oder durch die Ausstellungshalle zu spazieren. Immerhin waren ca. 150 Missionsgesellschaften oder Bibelschulen vor Ort und an jedem Stand gab es etwas anderes zu entdecken. Ob ein spannendes Gespräch und Tee im Zelt der Frontiers (frontiers.nl), eine Hubschrauberdemonstration von Medair (medair.org), Sprache lernen bei Wycliff (wycliff.at) oder bei OpenDoors (opendoors-de.org) eine Karte an einen gefangen Mitchristen oder dessen Familie zu schreiben. Langweilig wurde einem nie. Auch für mich persönlich boten sich viele Möglichkeiten als Krankenpfleger ins Ausland zu gehen.
Neben der Ausstellungshalle gab es noch ein Global Village wo sich die verschiedenen Länder mit typischen Gegenständen oder Essen vorstellten. Wer einmal eine Auszeit benötigte konnte in die liebevoll gestaltete Pray-Zone gehen.
Abends erzählten verschieden Redner wie George Verwer (Gründer OM) , Brother Andrew (Open Doors, „Der Schmuggler Gottes”) , etc. interessante Geschichten aus ihrem Leben. Ganz besonders waren auch die kurzen, aber „vielsagenden” Szenen des bekannten Pantomimekünstlers Carlos Martinez.
Für mich war es der erste Kongress in so einer Art. Ich war es gewohnt einen österreichischen Kongress zu besuchen wo neben Österreichern vielleicht noch ein paar Deutsche oder Schweizer waren. Doch die Gemeinschaft mit so vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen und auch Kontinenten die ein und dasselbe Ziel verfolgen ist echt unbeschreiblich und wunderschön.
Wenn diese Menschen nach dem Kongress nach Hause gehen und beginnen ihr Leben in einem Missionarischen Lebensstil zu Leben dann wird sich in nächster Zeit hoffentlich einiges ändern.
Auf jeden Fall war es eine schöne Zeit in der ich im Glauben wachsen konnte, gestärkt wurde und ich mich in Richtung Mission neu orientieren konnte.
Mission-Net Direktor Andy Juliff verabschiedete sich mit den Worten
„Wir werden uns in dieser Zusammenstellung nicht mehr wiedersehen. Aber im Himmel werden wir uns wiedersehen. Und bis zu diesem Tag wünsche ich euch Gottes Segen!”
Für alle die nicht dabei waren, nicht enttäuscht sein! Der nächste Mission-Net Kongress findet von 28.12.2011 bis 02.01.2012 statt.
Sei dabei! Es lohnt sich!
Für noch mehr Infos : www.mission-net.org
In diesem Sinne wünsche ich euch Gottes reichen Segen,
Mayks
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