Vielleicht hast du schon davon gehört, ein Bus mit dieser Botschaft tourt durch Deutschland. Die Botschaft selbst soll die Menschen zum Fragen anregen und zum Atheismus animieren. Die ganze Aktion kommt aus England wo Busse mit der Aufschrift
“There’s Probably No God Now Stop Worring And Enjoy Your Life”
Es gibt wahrscheinlich keinen Gott, nun hör auf dich zu sorgen und geniesse das Leben.
fahren.

Albert Einstein
Zusammen mit Poster Kampagnen in der “Tube” soll dies die Leute zum Atheismus bekehren. Als ein Beispiel der Plakate ein Zitat von Einstein, dieses wurde allerdings völlig aus dem Kontext gerissen da Einstein in dem Briefwechsel aus dem dieses Zitat entstammt nicht sagt das er nicht an einen Gott glaubt sondern nur das er nicht an den Christlichen Gott glaubt. Andere Zitate beweisen das er durchaus an eine Art Gott glaubt und deshalb für diese Kampagne eigentlich wertlos ist.
Aber nun zurück zum deutschen Bus. Diesem folgt eine christliche Kampagne mit der Aufschrift “Und wenn es ihn doch gibt …” gottkennen.de.
Diese Kampagnen erregen nun natürlich Gemüter, auch wenn viele sofort wieder wegsehen, einfach eine andere Werbung, viele Christen fühlen sich provoziert und starten Gegenkampagnen, über die Sinnhaftigkeit dieser kann man sich streiten, aber ich hoffe die Christen vergessen dabei ihren Glauben nicht. (Benehmen). Nun war ein Bericht in der taz, den ich über bodenpersonal fand. Angeführt wird auch ein Christ der den Bus der Atheisten putzte, eine Aktion an der man sich ein Beispiel nehmen sollte. Auch die Sueddeutsche Zeitung schreibt weiter. In einem geschichtsähnlichen Schreibstil nimmt sie die beiden Aktionen auf die Schippe und gesellt sich mit ihrer Meinung irgendwo in der Mitte.
Tobias (bodenpersonal.net) zitiert in seinem Bericht nur aus dem taz Bericht.
Es ist ein Roadtrip, der auch etwas darüber erzählt, wie sich die Deutschen in diesen Tagen zu Gott verhalten. Vielleicht geht es den meisten wie den Berlinern, die den Bus sehen: Sie lächeln kurz oder gähnen, bis die nächste Werbung vorbeifährt. Gott ist für sie ein bisschen wie Elvis Presley. Er war einmal wichtig. Jeder hat von ihm gehört. Manche glauben, es gibt ihn noch. Wenige glauben ganz fest daran. Es gibt ihrem Leben einen Sinn, ein paar Zeilen zum Daranfesthalten, eine schöne Grundmelodie. Diese Leute fühlen sich provoziert, wenn man ihnen sagt, dass das alles Quatsch ist, alte Scheißmusik.
und meint, da sei schon etwas wahres dran.
Und wie sich der Missionszug der Atheisten wieder legt und auch der Sturm darum abflaut, verlassen die letzten Kritiken über den Hype das Schreibpult und haben wohl recht, viel Lärm um eine kleine Aktion. Doch die Frage bleibt stehen.
Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott. Und wenn es ihn doch gibt?
think!!
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