Jan 03 2010

Von guten Mächten – Glashaus

Kategorie: Bibel, Gedichte, Mein Glaube, Songthink!! @ 15:08

Heute bekam ich durch einen Freund, der die Gratis Aktion von ITunes verfolgt, den Hinweis auf die Band Glashaus. Ich kannte sie bis jetzt nicht. Allerdings gab es heute ein Lied gratis, und zwar “Von Guten Mächten”, das machte mich natürlich aufmerksam.

Der Grundlage des Texts entspringt einem Gedicht von Dietrich Bonhoeffer, wohl sein Berühmtes und auch im Evangelischen Gesangbuch für die, die so etwas besitzen :D, eingereiht unter der Nummer 65 zur Jahreswende. Also perfekt für den ersten Sonntag im neuen Jahr. Das Gedicht legte Dietrich Bonhoeffer einem Brief bei den er aus dem Gefängnis (Nationalsozialismus) an seine Verlobte sandte.

Von guten Mächten -- Glashaus
Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das Du uns bereitet hast.

Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.

Laß warm und still die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Vll. können wir diesen Text einfach auch für das nächste Jahr mitnehmen und schwere und leichte Situationen mit der Gewissheit tragen das Gott bei uns ist. Wie es auch in der Jahreslosung heisst.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Johannes 14,1

Dann ist egal was passiert den wir wissen, was auch kommen mag, Gott ist bei uns und ganz gewiss an jedem neuen Tag, Jahr, Jahrzehnt.

Gottes Segen,

think!!

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Apr 27 2009

Das wünsche ich dir…

Kategorie: Gedichte, Mein Glaube, Weisheitenthink!! @ 14:35

Heute bekam ich folgende Glückwunschkarte. Sie enthält einen irischen Segenswunsch.

Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen,
mögest du den Wind im Rücken haben,

The old Tree

The old Tree - © JJohn

möge die Sonne warm dein Gesicht bescheinen,
möge Gott seine schützende Hand über dich halten.

Mögest du in deinem Herzen dankbar bewahren
die kostbare Erinnerung der guten Dinge in deinem Leben.
Das wünsche ich dir,
dass jede Gottesgabe in dir wachse und sie dir helfe,
die Herzen jener froh zu machen, die du liebst.

Möge freundlicher Sinn glänzen in deinen Augen,
anmutig und edel wie die Sonne, die aus den Nebeln steigend,
die ruhige See wärmt.

Gottes Macht halte dich aufrecht,
Gottes Auge schaue für dich,
Gottes Ohr höre dich,
Gottes Wort spreche für dich,
Gottes Hand schütze dich.

Dies wünsche ich auch dir,
think!!

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Dez 03 2008

3. Dez – Gott hat sich zu mir entschlossen

Kategorie: Gedichte, Mein Glaube, Weihnachtenthink!! @ 09:02

Heute gibt’s ein Zitat von Rilke, gefunden hab ich es bei Elsa.

Sieh, der Gott hat sich zu mir entschlossen:
eine Straße stürzt sich aus ihm her,
und jetzt reißt er mirwärts an den Rossen
und sie nehmen alle Himmel quer.
Gebete, Rainer Marie Rilke

Ja, Gott hat sich für uns entschlossen, er liebt uns und will uns nicht aufgeben. Daher hat er uns einen Weg gesandt. Den Weg den wir zu Weihnachten feiern.

think!!

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Jun 21 2008

Engel

Kategorie: Allgemein, Gedichte, Liebethink!! @ 12:54

Ich hatte vor kurzen ein voll geniales Gedicht gelesen. Es geht um das Thema Engel.

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel.
Sie gehen leise und müssen nicht schrein,
Oft sind die alt und häßlich und klein, die Engel.
Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand, die Engel.
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
Oder er wohnt neben dir, Wand an Wand, der Engel.
Dem Hungernden hat er das Brot gebracht, der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
Er hört, wenn du ihn rufts in der Nacht, der Engel.
Er steht im Weg und er sagt: Nein, der Engel,
Groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein ­
Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel.
Rudolf Otto Wiemer

In der heutigen Zeit wo die Welt nur so vorbei rast ist es immer wieder wichtig auch auf die anderen Personen rücksicht zu nehmen, den anderen Leuten ein Engel sein und es gibt Leute die können das wirklich gut. Leute die einem wirklich ein Engel sind und es oft gar nicht wissen.

Zum Abschluss noch ein Zitat von Martin Luther King.

Wir haben gelernt,
wie die Vögel zu fliegen,
wie die Fische zu schwimmen;
aber wir haben die einfach Kunst verlernt,
wie Brüder zu leben.

Martin Luther King

“Engel” weiterlesen.

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Sep 14 2007

Rainer Marie Rilke

Kategorie: Gedichte, Mein Glaubethink!! @ 00:00

Ja hallo again,

ist gar nicht so leicht regelmäßig ein Thema zu finden über das man schreiben, da mich doch einiges bewegt aber ich nicht über all das im Internet schreiben will, verständlich :). Ja nun bin ich halt die letzten 3 3/4 Tage nicht mehr dazu gekommen dafür gibts heute wieder einmal etwas und zwar über Rainer Marie Rilke, einer meiner Lieblingsdichter. Er hat soviel coole Gedichte geschrieben. Angefangen mit dem Panther (Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe ….) und der Person mit dem Turm (Dieses Gedicht war schon :) ). Heute möchte ich euch noch ein weiteres vorstellen.

Ich lebe grad, da das Jahrhundert geht.
Man fühlt den Wind von einem großen Blatt,
das Gott und du und ich beschrieben hat
und das sich hoch in fremden Händen dreht.
Man fühlt den Glanz von einer neuen Seite,
auf der noch Alles werden kann.
Die stillen Kräfte prüfen ihre Breite
und sehn einander dunkel an.
Rainer Marie Rilke

Auch wenn nun sogar schon das Jahrtausend gegangen ist :), ist doch jeder neuer Tag so eine neue Seite, eine neue Seite die du, ich und Gott beschreiben können und werden. Doch was wird draufstehen, eine Schandtat (wenn man das Wort noch verwenden darf) oder eine Liebestat. Ein Dienst gegenüber einem anderem oder vll. sogar Gott, oder ein abwendender Blick wo Hilfe nötig währe. Das ist dann deine Entscheidung wie du das Tagesblatt füllen willst.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen gesegneten Tag,

think!!!


Sep 08 2007

Wünsche….

Kategorie: Gedichte, Mein Glaubethink!! @ 14:05

Heute möchte ich dir einfach einen Spruch mitgeben.

Immer dann, wenn die Liebe nicht ganz reicht,
wünsche ich dir Großherzigkeit.

Immer dann, wenn du verständlicherweise auf Revanche sinnst,
wünsche ich dir Mut zum Verzeihen.

Immer dann, wenn sich bei dir das Misstrauen rührt,
wünsche ich dir einen Vorschuss an Vertrauen.

Immer dann, wenn du mehr haben willst,
wünsche ich dir Zufriedenheit und Freude mit dem, was du hast.

Immer dann, wenn du dich über die Dummheit der Anderen ärgerst,
wünsche ich dir ein herzhaftes Lachen.

Immer dann, wenn dir der Kragen platzt,
wünsche ich dir ein tiefes Durchatmen.

Immer dann, wenn du gerade aufgeben willst,
wünsche ich dir Kraft zum nächsten Schritt.

Immer dann, wenn du dich von Gott und der Welt verlassen fühlst,
wünsche ich dir eine unverhoffte Begegnung, ein Klingeln an der Haustür.

Und Immer dann, wenn Gott für dich weit weg ist,
wünsche ich dir seine spürbare Nähe.

Ja das wünsche ich dir.

Damit wünsche ich dir einen schönen Samstag und ein gesegnetes Wochenende.

think!!


Sep 02 2007

Höre mich mein Gott….

Kategorie: Gedichte, Mein Glaubethink!! @ 01:48

“Hör mich, mein Gott… Noch nie zuvor
Sprach ich mit Dir, erst heute
Heiße ich willkommen Dich.
Seit meinen Kinderjahren
Hämmern sie uns ein:
Dich gibt es nicht.
Du kannst nicht sein.
Und ich Idiot hab’ das geglaubt.

In Betrachtung deiner Schöpfung
War ich noch nie versunken,
Doch heute Nacht erblickte ich
Vom Krater aus, den die Granate schlug,
über mir das Sternenmeer.
Bei dieser Schau verweilend,
Erfasste ich mit einem Mal,
Wie grausam ein Betrug sein kann.

Nicht weiß ich, Gott,
Ob du die Hand mir reichen wirst,
Und spreche doch zu dir,
Du wirst mich schon verstehen.
Wie seltsam, dass inmitten
Dieser Höllenschrecken unversehens
Sich mir Dein Licht gezeigt
Und ich dich hier erfahren.

Dies eine will ich sagen,
Dass ich darüber froh bin,
Dich erkannt zu haben.
Zum Angriff wird um Mitternacht geblasen,
Doch fürchte ich mich nicht,
Dein Blick wird auf uns ruhen…
Schon dröhnt’s Signal… Was soll’s,
Ich mach mich auf den Weg.

… So wohl war mir bei dir!
Nur noch ein Wort: Du weißt,
Erbittert wird die Schlacht,
Mag sein, noch diese Nacht
Klopf’ ich an Deine Tür.

Wirst Du, wenn ich erscheine,
Obwohl bisher kein Freund von Dir,
Trotz allem Einlass mir erlauben?
Mir scheine… ich weine,
O mein Gott… und sehe:
Mir öffnen sich die Augen.
Auf Wiedersehen, mein Gott!
Du siehst, ich gehe
Und kehre wohl nicht mehr zurück.
Wie seltsam:
Ohne Furcht hab’ ich den Tod im Blick.”

Alexander Sazepa
Russischer Soldat der am Schlachtfeld starb.


Aug 30 2007

Gedichte

Kategorie: Gedichtethink!! @ 00:00

Hin und wieder packt mich auch die Ader der Poesie. Das heißt nicht das ich selber Gedichte schreibe aber doch habe ich einige Lieblingsgedichte die ich auch hier posten möchte.

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.
Rainer Marie Rilke

Dieser Dichter (Autor) ist sowieso einer von meinen Lieblingsautoren.

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