Dez 08 2009

Somewhere in the middle

Kategorie: Bibel, Gehorsam, Mein Glaube, Song, Vergebungthink!! @ 19:44

Irgendwo in der Mitte, wie geht’s dir wenn du etwas verändern musst? Bei mir benötigt das immer einige Schritte und eine Wende um 180° geht nicht einfach. Doch Gott schreibt einmal an eine Gemeinde und hält ihnen vor dass sie keine klaren Standpunkte einnehmen.

15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest! 16 Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.
Offenbarung 3,16

Ihr seit lauwarm, ihr habt euch für nichts entschieden, nicht für mich und nicht gegen mich, aber auch das ist eine Entscheidung, ein NEIN. Ihr habt euer Leben weitergelebt wie bisher, habt zwar gesagt ihr seit mein aber lebt als wäre ich euer. Habt meine Regeln verniedlicht, nur die Rosinen heraus gepickt.
Könnte so eine Anklage an uns nicht heute kommen?

Die Casting Crowns haben ein Lied dazu geschrieben, Somewhere in the middle, irgendwo in der Mitte, da findest du mich.

Den Englischen Text findet ihr am Ende des Artikels.

Somewhere in the middle -- Casting Crowns

Irgendwo zwischen heiss und kalt
Irgendwo zwischen neu und alt
Irgendwo zwischen wer ich bin und wer ich war
Irgendwo in der Mitte wirst du mich finden.

Irgendwo zwischen falsch und richtig
Irgendwo zwischen dem Dunkel und dem Licht
Irgendwo zwischen wer ich war und zu wem du mich machen willst.
Irgendwo in der Mitte wirst du mich finden.

Doch wie weit Herr, kann ich mich übergehen ohne all die Kontrolle zu verlieren.

Furchtloser Kämpfer hinter einer Palisade, rücksichtslose Hingabe eingepackt in der Vernunft
Glaube wie tiefes Wasser im seichten Teichende und wir sind in der Mitte gefangen.
Mit der Bewusstheit des Unterschiedes zwischen dem Gott den wir wollen und der Gott der ist.
Aber werden wir unser Träume für seine eintauschen oder sind wir in der Mitte gefangen?
Sind wir in der Mitte gefangen?

Irgendwo zwischen meinem Herz und meinen Händen
Irgendwo zwischen meinem Glauben und meinen Plänen
Irgendwo zwischen der Sicherheit des Bootes und den brechenden Wellen.

Irgendwo zwischen einem Flüstern und einem Brüllen
Irgendwo zwischen dem Altar und der Tür
Irgendwo zwischen wunschlosem Frieden und dem immer mehr wollen
Irgendwo in der Mitte wirst du mich finden.

Herr, ich fühle dich an diesem Ort und ich weiss du bist bei mir
Du liebst mich sogar in diesen Nächten wenn ich in der Mitte gefangen bin.

Eine Entscheidung ist wichtig, es gibt nur Ganz oder Gar nicht, und trotzdem wird es immer wieder vorkommen das man versucht den Mittelweg zu nehmen, doch wenn man sich für Gott ganz entschieden hat, dann wird Gott dir auch helfen den richtigen Weg weiterzugehen und er wird dir vergeben wenn du einmal den falschen Weg wählst und dies vor ihm bekennst.

think!!

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Nov 22 2009

Sweetly Broken…

Kategorie: Bibel, Gehorsam, Mein Glaube, Songthink!! @ 22:23

Süss gebrochen?, was kann das bedeuten, worum geht es da? Wer will schon gebrochen werden. Ich weiss nicht wie es dir geht, aber ich habe immer wieder Zeiten wo mich der Stolz überkommt, Zeiten wo ich mir meiner Position als Sünder nicht bewusst bin. Ich glaube das kennt jeder. Doch warum gebrochen werden? Warum sollte ich gebrochen werden wollen? Paulus schreibt an die Römer

Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.
Römer 11, 1

ihm als lebendiges und heiliges Opfer darbringt, das heisst natürlich nicht das wir uns opfern im strengsten Sinne, also verbrennen etc. sollen, aber wir sollen uns Gott hingeben, mit allem was wir haben. Und um das möglich zu machen muss unser eigener Wille gebrochen werden, wie Jesus betet

Er selbst ging noch ein paar Schritte weiter, warf sich zu Boden, mit dem Gesicht zur Erde, und betete: »Mein Vater, wenn es möglich ist, lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen! Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.
Matthäus 26, 39

“Nicht was ich will sondern was du willst” und ich denke das gilt auch für uns. Auch unser Herz soll gebrochen werden für Jesus Christus, gebrochen über unsere Sünde, gebrochen über das Elend unserer Welt. Gott zerbricht unser angenehmes Sein. Er hatte es nicht leicht, er hatte nicht so ein “Friede-Freude Eierkuchen” -- Leben wie wir heutzutage oft unser Christsein erleben. Und darum geht es. Frei gemacht durch Jesus Christus, gebrochen für seine Anliegen. Ich denke eine Aussage von Dr. J. Frank Norris trifft diesen Punkt ziemlich gut

Take Me, Break Me, and Make Me
Nimm mich, Brich mich und Mache mich
J. Frank Norris

Herr, Nimm mich an, Zerbrich mich und dann kannst du mich neu machen nach deinem Bild. Ich denke nur so kann Veränderung durch Gott stattfinden. Ich gebe ihn einen Teil meines Leben und er zerbricht in mir was diesen Teil festhält und dann kann er ihn neu machen, verändern.

Sweetly Broken ist ein Lied von Jeremy Riddle aus seinem ersten Album “Full Attention”. Ein zweites Album von ihm kam dieses Jahr mit dem Titel “The Now and Not Yet”. Jeremy Riddle ist ein Worship Leader der Vineyard Bewegung.

Den englischen Liedtext findet ihr am Ende des Beitrags.

Sweetly Broken -- Jeremy Riddle

Auf das Kreuz schaue ich, an das Kreuze klammere ich mich.
Von dessen Leiden trinke ich
Von dessen Arbeit singe ich

Den auf ihm, mein Retter verletzt und zerstossen
zeigte das Gott Liebe ist
und Gott ist reine Liebe

Refrain:
Auf dem Kreuz rufst du mich mit einem Zeichen
du ziehst mich sanft auf meine Knie
und mir fehlen die Worte, so verloren in Liebe
Ich bin süss gebrochen, komplett aufgegeben

Was für ein unbezahlbares Geschenk,
unverdientes Leben wurde mir gegeben
durch Christus den Gekreuzigten.

Du hast mich aus dem Tot gerufen
Du hast mich in das Leben gerufen
Und ich war unter deinem Zorn
durch das Kreuz bin ich nun versöhnt.

Und in Ehrfurcht vor dem Kreuz muss ich bezeugen,
wie wunderbar ist deine erlösende Liebe
und wie gross ist deine Treue.

Bist du bereit dich von Jesus Christus brechen zu lassen, ihm dein ganzes Leben zu übergeben, dich von ihm vollends freisetzen zu lassen, den er will dich befreien und hat dafür das grösste und wertvollste gegeben das er hat, sein Leben. Bist du bereit Herr brich mich zu beten? Und zu erwarten dass dies dann auch passiert?

think!!

“Sweetly Broken…” weiterlesen.

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Jun 27 2009

Freiheit…

Kategorie: Bibel, Gehorsam, Mein Glaubethink!! @ 18:04

Ein Lied (Freedom) von “The Katinas” beginnt mit einem Zitat ihres Pfarrers Rice Brooks.

Freedom is not the ability to do what you wanna do.
Freedom is not the ability, the right to do what I wanna do.
It is the power to do what I should do.
Freedom is that Freedom is love and not hate,
that’s Freedom, if you can’t love, can’t forgive you’re not free.

Freiheit ist nicht die Möglichkeit zu tun was du tun willst.
Freiheit ist nicht die Möglichkeit, das Recht zu tun was ich tun will.
Es ist die Kraft zu tun was ich tun sollte.
Freiheit ist, das Freiheit Liebe und nicht Hass ist,
das ist Freiheit, wenn du nicht Lieben kannst, nicht Vergeben kannst bist du nicht frei.

auch Paulus erwähnt den Gedanken im Galaterbrief (Galater 5,13). Du bist, wenn du Christ wurdest, frei gekauft, das heisst du kannst machen was du willst, aber du sollst nicht dem “Fleisch” dienen wie es Paulus schreibt. D.h. du sollst nicht weitermachen wie bisher. Denn nun bist du wirklich frei, du kannst machen was du willst und dich frei für Gott entscheiden.

Es liegt bei dir wie du die von Gott geschenkte Freiheit, vorausgesetzt du bist schon Christ, nützt.

think!!

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Mrz 01 2009

Weg mit den Götzen…

Kategorie: Bibel, Gehorsam, Mein Glaube, Sünde, Vergebungthink!! @ 18:54

Götzen, gibts so etwas heute noch? Wir sind uns doch eh alle einig das Gott, Gott ist und niemand sonst, oder?

Ich weiss nicht wie es dir geht, aber bei mir ist es so das nicht unbedingt Gott überall an erster Stelle steht, natürlich ist einem Gott wichtig aber wenn es auf so bestimmte Dinge hinkommt wirds plötzlich nicht mehr so einfach. Das reicht das alleinige “Herr ich liebe dich” dann nicht mehr. Das absolute “ich möchte dir nachfolgen und alles aufgeben” wird plötzlich zu einem “alles nur das nicht” und dann zu einem “alles nur das und das und das nicht” usw.  Doch wenn wir so reagieren stellen wir etwas über Gott, etwas wird wichtiger als Gott und plötzlich haben wir uns unseren eigenen Götzen erschaffen. Plötzlich gibt es etwas das uns anscheinend glücklicher macht als Gott selbst. Also ich kenne das nur all zu gut.

In der Bibel gibt es einen König, einen sehr jungen der König wurde nachdem sein Vater ermordet wurde und dieser sich vor dem Herrn schuldig gemacht hatte. Sein Vater und auch sein Grossvater hatten Götzen angebetet. Doch dann kommt dieser neue König, er wurde mit 8 Jahren König und als er 8 Jahre regierte fing er an nach Gott zu fragen und säuberte das ganze Land. Die Rede ist von Joschija ( 2. Chronik 34).  Er lies im ganzen Land alle Altäre und Säulen und Pfähle die nicht zu Gottes Ehre waren vernichten und auch die falschen Priester kamen nicht ungeschoren davon. Auch seine weiter Geschichte ist wirklich interessant, wie er das Gesetzbuch findet und das Volk zu diesem Bund neu bindet, aber lest doch selbst.

Nun zurück zu der Säuberung, wir sollten uns hier ein Beispiel nehmen und vll. unser Leben durchforschen nach Dingen die wir Gott noch nicht hingelegt haben. Unser Leben durchforschen nach Göttern die sich so nach und nach eingeschlichen haben oder die wir nie ganz beseitigt hatten.

Gottes Segen dir,

think!!

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Dez 18 2008

18.Dez – Speaking louder than before

Kategorie: Dienst, Gehorsam, Liebe, Mein Glaube, Mission, Songthink!! @ 21:07

Ein Lied von Jeremy Camp, auf seinem neuen Album, ist “Speaking louder than before”. Seine Frage zum ganzen Album, seit ihr bereit lauter zu schreien, lauter zu reden, Gott weiter zu verbreiten.

Den Englischen Text wie immer am Ende des Artikels.

Hört doch das Bekenntnis von überall aus der Nation, wir müssen aufwachen und verstehen. Viele verletzte Herzen weinen, aber unsere Stimmen scheinen zu verstummen, kannst du den Kampf sehen der da vor geht?

Refrain:
Wir sind das Licht das die Welt erreichen soll, wir sind das Salz das ihre Seelen konservieren soll. Lasst uns all die Liebe zeigen die wir bekommen habe. Wir sind, wir sind in der Verzweiflung. Wir müssen diese Nation erreichen. Wir reden lauter als zuvor. Wir sind die Hoffnung die vergossen wurde, wir haben eine Liebe die gebracht werden will, wir reden lauter als zuvor.

Ergreife jede Chance die du hast, sammelt euch, steht auf, verliert nie euer Herz, wir reden gemeinsam. Wir sollen das Bild Christi sein, um Liebe zu zeigen und alle Zeit zu dienen. Wir können einen Unterschied machen in diesem Land.

Alles ist so surrealistisch, aber die Dringlichkeit spüre ich, wir sollten all die verzweifelten Appelle erreichen, die Not is real, kannst du dein Ruf der Revolution hören? Mein schlagendes Herz bricht für sie. Deshalb rede ich darüber. Deshalb rede ich jetzt.

Ich finde das Lied gut, auch wenn ich manchmal den Text etwas zu lasch finde, und zwenig deutlich, zu ich bezogen.

Gerade jetzt zur Zeit um Weihnachten werden die Leute oft fragend. Warum ist jemand gestorben?, Warum bin ich auf der Welt?, Was mache ich nächstes Jahr?

Ich denke es ist immer Zeit hinauszugehen in die Nachbarschaft, in das eigene Land oder in die Welt um Gott zu verkünden und beginnen kannst du in der Familie und den Menschen zu helfen. Den Menschen den es schlechter geht, den Menschen die Gott nicht kennen, den Menschen die Gott kennen. Einfach zu dienen.

think!!

“18.Dez -- Speaking louder than before” weiterlesen.

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Nov 09 2008

Wer möchte ewig Leben?

Kategorie: Bibel, Blogosphäre, Gehorsam, Mein Glaube, Mission, Vergebungthink!! @ 04:27

Nach dem ich gerade viel Zeit habe werde ich über einen Artikel schreiben den ich bei Robert Basic gelesen habe.  Sein Thema “Who wants to live forever”, wer möchte für immer leben. Sein Resumeé, man lebt weiter als Zelle in seinen Kindern etc. Doch was sagt die Bibel dazu, was sagt der Christliche Glaube dazu? Leben wir wenn wir sterben einfach in unseren Kindern weiter bzw. wenn wir keine Kinder haben, sterben wir aus?

Einer der berühmtesten Verse beantwortet die Frage schon.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3,16

Doch sind wir uns dessen bewusst? Das wir mit dem Christwerden ewiges Leben empfangen haben? Ein Ewiges Leben hier auf der Erde und über sie hinaus. Leben wir in der Erwartung ein ewiges Leben bei Gott zu haben?

Also ich kann sagen, ich möchte gerne für immer leben, nicht auf dieser Erde aber als Christ, mit Christus im Himmel.

Uns sollte allerdings auch die andere Seite bewusst sein.

Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
Johannes 3,36

Entweder Gott und Himmel oder ewiger Zorn Gottes. Können wir uns zurückhalten und es anderen Leuten nicht weitersagten? Ich denke wir können, das beweisen wir ja jeden Tag, aber sollten wir es? Nehmen wir nicht Leuten eine Chance? Eine Chance auf ewiges Leben?

think!!

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Nov 03 2008

Ja / Nein

Kategorie: Bibel, Gehorsam, Mein Glaubethink!! @ 18:48

Gerade bei uns, in Österreich, fällt es extrem auf, ja/nein hat sich geändert und heisst nun vielleicht. Immer den Fuss in der Tür, nie eine Option aufgeben, auf keinen Fall vll. eine Möglichkeit verpassen. Ich denke da besteht eine Gefahr aufzuweichen. Wenn es kein ja oder nein mehr gibt. Wenn es das Schwarz/Weiss zu Grau wird dann gibt es auch nichts mehr was als gültiges, unumstössiges Gesetz gilt. Doch gerade dieses Problem wurde auch von der Bibel, von Jesus persönlich, aufgegriffen.

33 Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist (3.Mose 19,12; 4.Mose 30,3): »Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten.« 34 Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron; 35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. 36 Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen. 37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
Matthäus 5,33-37

Was sagt uns das? Zuerst einmal das wir nicht schwören sollen. Doch wenn wir das ganze näher ansehen dann fällt Vers 37 auf. Hier steht Ja oder Nein. Warum so straff?

Gerade durch eine klipp und klare Antwort wird jegliches schwören unnötig. Man muss seine Meinung nicht noch stärker bekräftigen, ein Ja heisst einfach JA und ein nein NEIN. Da gibts nichts wichtigeres oder festeres. Was können nun wir Christen daraus lernen? Ja oder Nein zu sagen, sich nicht durch irgendwelche Ausflüchte aus der Situation retten.

Daraus wächst aber auch etwas anderes. Wenn ich nun von jemanden ein NEIN bekomme heisst das auch das ich das befolgen muss. Denn das Nein bedeutet nein. Da bleibt mir keine Option offen, seien es Eltern, Freunde.

Ich denke gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig klar Stellung zu beziehen. Nicht so ein Mischmasch.

think!!

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Okt 29 2008

Verhalten…

Kategorie: Bibel, Gehorsam, Mein Glaube, Sünde, Vergebungthink!! @ 14:14

Vor kurzem schrieb ich ja den Artikel über Freiheit und heute habe ich eine Ergänzung dazu.

Manch einer mag das lesen und sich denken, naja nun bin ich frei, mir wird alles vergeben und warum sollte ich mich da noch anstrengen? Die Frage ist vll. berechtigt, aber nur auf den ersten Blick. Doch wenn ich mich so umsehe dann kommt mir vor diese Frage haben viele folgenderweise beantwortet:

Genau, warum sollte ich Gott noch gehorchen, er hat mich frei gemacht, ich darf alles machen.

Paulus treibt dieses Verhalten in Römer sogar noch auf die Spitze. Er schreibt:

1 Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? 2 Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind?
Römer 6, 1-2

Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!
Römer 6,15

Er führt gleich zweimal hintereinander Punkte heraus, die als Entschuldigung dienen könnten. Der erste Punkt ist, denke ich, so das Maxima der möglichen Ausreden. Viel “verrückter” geht es nicht mehr. Auch wenn ich mich noch nie ertappt habe so zu denken, ist das zweite schon durchaus geläufiger. Wem passiert es nicht, dass er so denkt? Wer denkt sich nicht hin und wieder, ach, wird mir doch eh verziehen. Doch Paulus führt zwei Gründe auf wieso man dies nicht machen sollte. Einen in Römer und einen im Korinther (und vll. noch weitere in der Bibel).

Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?
Römer 6,16

Er sagt klipp und klar, entweder schwarz oder weiss. Entweder Tod (Sünde) oder Leben (Gerechtigkeit). Der, der in der Sünde bleibt, wird sterben, denn der Lohn der Sünde ist der Tod (V. 23). Your joice, Your decision (Deine Wahl, deine Entscheidung)

Und dann kommt ein zweiter Punkt. Ein Punkt der für viel mehr wichtig ist als nur für das eigene Wohlergehen.
“Verhalten…” weiterlesen.

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Okt 08 2008

Lay it down…

Kategorie: Gehorsam, Mein Glaube, Song, Sünde, Vergebungthink!! @ 17:49

Ein Lied das mich schon einige Male berührt hat. Das Lied ist von Jaci Velasquez.

Das alte Video war nicht so gut. Daher hab ich es getauscht.

Natürlich habe ich euch auch den Text übersetzt. Den englischen Text findet ihr wie immer am Ende des Artikels.

Leg es nieder

Ich habe geschaut bis meine Augen müde vom schauen waren.
Gehört bis meine Ohren taub vom hören waren.
Gebetet bis meine Knie wund vom knien am Schlafzimmer Boden waren.
Ich weiss das du weist das mein Herz schmerzt.
Mir gehen meine Tränen aus und mein Wille bricht.
Ich denke nicht das ich die Last noch länger tragen kann.
Alle meine Hoffnungen und meine Träume und meine gut vorbereiteten Pläne,
entgleiten langsam durch meine gefalteten Hände.

Refrain:
So lege ich es nieder
Ich lerne dir zu vertrauen
Was sollte ich sonst tun?
denn alles was ich bin hängt von dir ab
und wenn die Sonne nicht mehr aufgeht
Ich weiss, deine Liebe wird genug sein.
Ich lasse es sein, Ich lasse es gehen,
Ich lege es nieder.

Ich ging durch diese Welt als würde ich gerade noch leben.
begraben im Zweifel, das Loch das ich grub.
Doch du ziehst mich heraus.
Nun atme ich im Freien
Dieser Raum mag dunkel sein doch endlich sehe ich.
Da ist ein neuer Schimmer Hoffnung, nun glaube ich
die Vergangenheit ist vergangen und die Zukunft sieht heller aus.
Oh, den alle meine Hoffnung, meine Träume und vorausgeplanten Pläne
sind fest und sicher wenn ich sie in deine Hand lege.

Das Lied gefällt mir sehr gut. Ich finde es einfach berührend wie sie schildert wie sie damit kämpft ihre eigenen Pläne Gott zu überlassen. Eines das ich etwas anders formulieren würde ist der letzte Satz. Denn können wir erwarten das wir unsere Pläne einfach in Gottes Hand legen und diese so umgesetzt werden wie wir es wünschen?

think!!

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Okt 02 2008

Konkrete Ansage…

Kategorie: Bibel, Gehorsam, Mein Glaube, Sündethink!! @ 09:40

Als ich heute nach dem Bibelleseplan in der Bibel las kam ich zu Jeremia 42. Als ich diese Stelle las kam mir ein ganz typisches Denkmuster unter, das zuerst erschütternd ist dann bei längerem nachdenken allerdings auch bei mir zu finden ist.

Also das ganze findet kurz nach der Eroberung Jerusalems durch Nebukadnezar statt. Einige Hinterbliebene wollen nach Ägypten fliehen. Doch sie erinnern sich das es da noch den Propheten Jeremia gibt. Sie suchen ihn auf und fragen ihn was Gott dazu sagt.

Lass doch unsere Bitte vor dir gelten und bete für uns zum HERRN, deinem Gott, für alle diese Übriggebliebenen – denn leider sind wir von vielen nur wenige übrig geblieben, wie du mit eigenen Augen siehst -, 3 dass der HERR, dein Gott, uns kundtun wolle, wohin wir ziehen und was wir tun sollen. 4 Und der Prophet Jeremia sprach zu ihnen: Wohlan, ich will gehorchen. Siehe, ich will zum HERRN, eurem Gott, beten, wie ihr gesagt habt, und alles, was euch der HERR antworten wird, das will ich euch kundtun und will euch nichts vorenthalten. 5 Und sie sprachen zu Jeremia: Der HERR sei ein zuverlässiger und wahrhaftiger Zeuge wider uns, wenn wir nicht alles tun werden, was uns der HERR, dein Gott, durch dich befehlen wird. 6 Es sei Gutes oder Böses, so wollen wir gehorchen der Stimme des HERRN, unseres Gottes, zu dem wir dich senden, auf dass es uns wohlgehe, wenn wir der Stimme des HERRN, unseres Gottes, gehorchen.
Jeremia 42, 2 – 6

Da denkt man sich nun wirklich genial, die legen wirklich wert auf Gottes Meinung und wollen der auch folge leisten. Das erinnert mich sofort auch an mich. Wie oft denke ich mir das ist Gottes Wille den werde ich einhalten. Super, Toll das Gott das zu mir sagt. Doch dann geht es weiter. Jeremia bekommt nach 10 Tagen die Antwort auf die Frage.

Und Gott hat zu ihm gesprochen:

So spricht der HERR, der Gott Israels, zu dem ihr mich gesandt habt, dass ich euer Gebet vor ihn bringen sollte: 10 Werdet ihr in diesem Lande bleiben, so will ich euch bauen und nicht einreißen; ich will euch pflanzen und nicht ausreißen; denn es hat mich gereut das Unheil, das ich euch angetan habe. 11 Ihr sollt euch nicht fürchten vor dem König von Babel, vor dem ihr euch fürchtet, spricht der HERR; ihr sollt euch vor ihm nicht fürchten, denn ich will bei euch sein, dass ich euch helfe und von seiner Hand errette. 12 Ich will euch Barmherzigkeit erweisen und mich über euch erbarmen und euch wieder auf eure Äcker bringen. 13 Werdet ihr aber sagen: »Wir wollen nicht in diesem Lande bleiben«, und so der Stimme des HERRN, eures Gottes, nicht gehorchen 14 und werdet ihr sagen: »Nein, wir wollen nach Ägyptenland ziehen, dass wir weder Krieg sehen noch den Schall der Posaune hören noch Hunger nach Brot leiden müssen; dort wollen wir bleiben« -, 15 nun, so höret des HERRN Wort, ihr Übriggebliebenen von Juda! So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Werdet ihr euer Angesicht nach Ägyptenland richten, um dorthin zu ziehen und dort zu wohnen, 16 so soll euch das Schwert, vor dem ihr euch fürchtet, in Ägyptenland treffen, und der Hunger, vor dem ihr euch sorgt, soll stets hinter euch her sein in Ägypten, und ihr sollt dort sterben. 17 Denn sie seien, wer sie wollen: Wer sein Angesicht nach Ägypten richtet, um dorthin zu ziehen und dort zu wohnen, der soll sterben durch Schwert, Hunger und Pest, und es soll keiner übrig bleiben noch dem Unheil entrinnen, das ich über sie kommen lassen will.
Jeremia 42,9 – 17

Ja nun ist es soweit, sie haben Gottes Wille gehört, er sagt ihnen sie sollen in Israel bleiben und er wird sie behüten. Doch wenn sie nach Ägypten gehen wird er sie vernichten, gleich wie er Jerusalem vernichtet hat.  Doch was passiert nun.

1 Als Jeremia dem ganzen Volk alle Worte des HERRN, ihres Gottes, ausgerichtet hatte, wie ihm der HERR, ihr Gott, alle diese Worte an sie befohlen hatte, 2 sprachen Asarja, der Sohn Hoschajas, und Johanan, der Sohn Kareachs, und alle aufsässigen Männer zu Jeremia: Du lügst! Der HERR, unser Gott, hat dich nicht zu uns gesandt und gesagt: »Ihr sollt nicht nach Ägypten ziehen, um dort zu wohnen«, 3 sondern Baruch, der Sohn Nerijas, beredet dich zu unserm Schaden, damit wir den Chaldäern übergeben werden und sie uns töten oder nach Babel wegführen.
Jeremia 43, 1-3

Wo sind plötzlich die großen Ansagen hin? Die Aussage das sie sicher das tun werden das Gott ihnen sagt. Plötzlich wird Jeremia als der hingestellt der sich von irgendwem etwas einreden lässt, obwohl sie gesehen haben das Jeremias Prophezeiungen eintreten (Jerusalem etc.). Nein Sie wollen nach Ägypten und wenn Gott nicht das gleiche will dann halt nicht, dann halt alleine. Ich mache das was Gott will wenn es das gleiche ist was ich will, aber nicht wenn es was anderes verlangt. Passiert uns das nicht auch manchmal? Zuerst sind wir voll überzeugt dass wir das machen was Gott will und dann wenn es uns gegen den Strich geht sagen wird: “Vll. war es ja gar nicht Gottes Meinung. Nein das habe ich mir nur eingebildet.”

Mir passiert es öfters. Wie gehts dir damit? Bist du bereit Gottes Entscheidungen mit allen Konsequenzen zu tragen? Oder trägst du die Konsequenzen die aus deinem eigenen Handeln entstehen?

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