Gerade bei uns, in Österreich, fällt es extrem auf, ja/nein hat sich geändert und heisst nun vielleicht. Immer den Fuss in der Tür, nie eine Option aufgeben, auf keinen Fall vll. eine Möglichkeit verpassen. Ich denke da besteht eine Gefahr aufzuweichen. Wenn es kein ja oder nein mehr gibt. Wenn es das Schwarz/Weiss zu Grau wird dann gibt es auch nichts mehr was als gültiges, unumstössiges Gesetz gilt. Doch gerade dieses Problem wurde auch von der Bibel, von Jesus persönlich, aufgegriffen.
33 Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist (3.Mose 19,12; 4.Mose 30,3): »Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten.« 34 Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron; 35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. 36 Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen. 37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
Matthäus 5,33-37
Was sagt uns das? Zuerst einmal das wir nicht schwören sollen. Doch wenn wir das ganze näher ansehen dann fällt Vers 37 auf. Hier steht Ja oder Nein. Warum so straff?
Gerade durch eine klipp und klare Antwort wird jegliches schwören unnötig. Man muss seine Meinung nicht noch stärker bekräftigen, ein Ja heisst einfach JA und ein nein NEIN. Da gibts nichts wichtigeres oder festeres. Was können nun wir Christen daraus lernen? Ja oder Nein zu sagen, sich nicht durch irgendwelche Ausflüchte aus der Situation retten.
Daraus wächst aber auch etwas anderes. Wenn ich nun von jemanden ein NEIN bekomme heisst das auch das ich das befolgen muss. Denn das Nein bedeutet nein. Da bleibt mir keine Option offen, seien es Eltern, Freunde.
Ich denke gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig klar Stellung zu beziehen. Nicht so ein Mischmasch.
think!!
