Sep 14 2007

Rainer Marie Rilke

Kategorie: Gedichte, Mein Glaubethink!! @ 00:00

Ja hallo again,

ist gar nicht so leicht regelmäßig ein Thema zu finden über das man schreiben, da mich doch einiges bewegt aber ich nicht über all das im Internet schreiben will, verständlich :). Ja nun bin ich halt die letzten 3 3/4 Tage nicht mehr dazu gekommen dafür gibts heute wieder einmal etwas und zwar über Rainer Marie Rilke, einer meiner Lieblingsdichter. Er hat soviel coole Gedichte geschrieben. Angefangen mit dem Panther (Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe ….) und der Person mit dem Turm (Dieses Gedicht war schon :) ). Heute möchte ich euch noch ein weiteres vorstellen.

Ich lebe grad, da das Jahrhundert geht.
Man fühlt den Wind von einem großen Blatt,
das Gott und du und ich beschrieben hat
und das sich hoch in fremden Händen dreht.
Man fühlt den Glanz von einer neuen Seite,
auf der noch Alles werden kann.
Die stillen Kräfte prüfen ihre Breite
und sehn einander dunkel an.
Rainer Marie Rilke

Auch wenn nun sogar schon das Jahrtausend gegangen ist :), ist doch jeder neuer Tag so eine neue Seite, eine neue Seite die du, ich und Gott beschreiben können und werden. Doch was wird draufstehen, eine Schandtat (wenn man das Wort noch verwenden darf) oder eine Liebestat. Ein Dienst gegenüber einem anderem oder vll. sogar Gott, oder ein abwendender Blick wo Hilfe nötig währe. Das ist dann deine Entscheidung wie du das Tagesblatt füllen willst.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen gesegneten Tag,

think!!!

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