Dez 24 2008

Weihnachten – Vergessen?

Kategorie: Bibel, Mein Glaube, Song, Sünde, Vergebung, Weihnachtenthink!! @ 12:37

Wie geht es dir? Warum feierst du Weihnachten? Warum kaufst du Geschenke? Warum stresst du dich?
Ich möchte einige Gedanken zu Weihnachten zusammentragen.

Damals, im Jahre des Herrn (Jahr mit Jesus Geburt), da war viel los auf den Strassen. Der damalige Kaiser, Augustus, ordnete eine Volkszählung an. Alle Leute mussten in ihren Heimatsort gehen, die Vaterstadt, dort wo ihre Vorfahren herkamen. Und so traf es auch Josef und seine Frau Maria, sie war bereits einige Zeit schwanger, nicht von Josef, was sicher zu Gerüchten führte, aber vom Heiligen Geist, so wurde Josef von einem Engel mitgeteilt. Die Zeit der Geburt rückte näher und in genau diese Zeit fiel nun die Anordnung nach Bethlehem zu ziehen. Im Nachhinein ist es ja klar das so etwas kommen musste, immerhin lebten sie in Nazareth und Micha, ein Prophet des Alten Testaments, prophezeite schon das Jesus in Bethlehem geboren werden würde.

Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.
Micha 5,1

So machten sich die beiden auf die Reise, sicher keine leichte Reise, Maria war schwanger, die Strassen überfüllt. Es war Chaos, pures Chaos und dann sahen sie Bethlehem. Ich weiss nicht mit welchen Erwartungen sie in die Stadt ritten, vll. hatten sie es schon geahnt, vll. freuten sie sich auf ein Bett. Doch es kam alles anders. Ein Gastwirt nach dem anderen schlug ihnen die Tür vor der Nase zu. Vll. war wirklich kein Platz, vll. sahen sie so arm aus, dass die Gastwirte hofften, mit anderen Gästen mehr Gewinn zu machen. Irgendjemand erbarmte sich ihnen und gab ihnen dann doch eine Platz, nicht in einem Gasthof, nein in einem Schafstall o. Schafhöhle und dort kam er dann auch auf die Welt. Ein Kind, klein, unbeholfen, schwach, ein Kind das die Rettung werden sollte für alle die an ihn glauben, ein Kind das König ist, der König über allen Königen.

“‘In the dark streets shineth the everlasting Light—the hopes and fears of all the years are met in thee tonight.’ Why not with trumpet blasts? Wouldn’t you expect that the coming of the King of kings would be with trumpet blasts, with royal proclamations and fanfare and maybe camel trains and pomp and ceremony—and who knows what other kinds of ceremony, celebration? It was a strange method for God to choose. But God is in the business of doing things in ways we never imagine.”
Elisabeth Elliot

In den dunklen Strassen, schien das ewige Licht – die Hoffnung und Angst all der Jahre treffen sich heute Nacht.
Warum nicht mit Trompeten? Würdest du das kommen des König der Känige nicht mit Fanfarenklängen erwarten?, mit königlichen Ankündigungen und Fanfaren und vll. Kamelzügen und Pracht und Zeremonien – und wer weiss schon welche Zeremonien und Feiern? Es war eine komischer Weg den Gott wählte. Aber Gott beherrscht die Art, Dinge so zu tun wie wir sie uns nie vorstellen könnten.

Und dann, die ersten die Jesus, Gottes Sohn sehen, nach Maria und Josef, sind die Hirten. Einfache, ruppige Männer. Keine feinen Herren, nein die untersten der Welt, zu mindestens fast die untersten. Jesus kam nicht um Prunk und Pracht zu bekommen, er kam für die Menschen, für alle Menschen, als Diener. Und mit seiner Geburt begannen die Schwierigkeiten erst.

Du Kind, zu dieser heilgen Zeit gedenken wir auch an dein Leid, das wir zu dieser späten Nacht durch unser Schuld auf dich gebracht. Kyrieleison.

Die Welt ist heut voll Freudenhall. Du aber liegst im armen Stall. dein Urteilsspruch ist längst gefällt, das Kreuz ist dir schon aufgestellt. Kyrieleison

Wenn wir mit dir einst auferstehn und dich von Angesichte sehn, dann erst ist ohne Bitterkeit das Herz uns zum Gesange weit. Hosianna.
Jochen Klepper u. Volker Gwinner

Lasst uns nicht vergessen was Gott für uns getan, und lasst uns nicht vergeuden dies grosse Opfer dann.

think!!

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