Vorbei ist delirious? in Österreich. Das letzte Konzert in Österreich fand am 14. November statt, und zum Jahresende ist es dann auch weltweit Schluss, vorerst?. Ein letztes Mal hatten einige Organisationen (Athletes in Action, You!, …) in Österreich delirious? für ein Konzert eingeladen und ich war mit dabei (unter 2000 anderen Konzertbesuchern). Das Konzert selbst fand in der Pyramide (Vösendorf) in Wien statt. Dieser Ort ist einfach genial, eine Pyramide aus Glas und das bei Nacht, einfach cool.
Doch nun zum eigentlichen Hauptpunkt, und der war Jesus Christus, auch die Band versuchte das immer wieder klar zu machen, und es gelang ihnen meiner Meinung nach ziemlich gut. Ich erwartete viel mehr Show, viel mehr Getue. Doch es kam ganz anders, Delirious? versuchte immer wieder den Fokus auf Gott zu setzen und dadurch wurde das ganze wirklich ein gesegnetes Konzert. Delirious? spielte zuerst selbst Support, als Cutting Edge Band, und danach noch als Delirious?. Immer wieder überraschend wie viele Lieder sich von Delirious? in den normalen Gottesdienst, ok modernen Gottesdienst, durchgeschlagen haben (Bsp.: I could sing of your love forever). Vorallem die Texte von Delirious? sind herausragend und enthalten z.T. geniale Botschaften. Eines ihrer berühmtesten Lieder nahmen sie auch als Motto für ihre Abschlusstournee, History Maker.
Well it’s true today that when people stand
With the fire of God, and the truth in hand
We’ll see miracles, we’ll see angels sing
We’ll see broken hearts making history
Yes it’s true and I believe it
We’re living for youJa es ist heute wahr, dass wenn Leute
mit dem Feuer Gottes aufstehen, und der Wahrheit in der Hand.
Wir werden Wunder sehen, wir werden Engel singen hören
Wir werden zerbrochene Herzen sehen die Geschichte schreiben
Ja es ist war und ich glaube daran
Wir leben für dich.
Aus History Maker von Delirious
Martin Smith, der Leadsänger, machte klar das es nie um die Band gang, es ging nie darum wie sie spielten sondern um uns, uns Besucher und unsere Beziehung zu Gott bzw. Jesus. Eine Bewegung soll nicht abhängig sein von einer Band. Vielleicht war das ja ein Mitgrund bei ihrer Entscheidung aufzuhören, aufzuhören um Gott Platz zu machen. Etliche Lieder wurden gespielt und als das Konzert dann nach etwa 2h zu ihrem Ende kam wurde ich vollends überrascht. Zum Abschluss ihres Konzerts wurde das Vater Unser gemeinsam gebetet. Kein Applaus für die Band, kein Hochleben lassen dieser, sondern ein Lob an den Vater, unseren Herrn.
Ein durchaus gelungener Abschied als Band,
think!!
Bilder gibts auch, Athletes in Action hat einige auf in einer Gallerie zusammengestellt. Schauen wirklich Top aus.

