Und ich bin wieder zurück. Der Austrian Prayer Congress ist Geschichte und hat auch Geschichte geschrieben. Der APC fand von 6 – 8. Dezember statt und ich schrieb bereits darüber.
Ich möchte euch einen kleinen Einblick in das Programm und das Erlebte geben.
Freitag
Freitags hatte das ganze am Nachmittag mit dem Aufbau begonnen. Es war voll ermutigend wie viele Leute schon da waren und mit welchem Elan diese mithalfen. :) Wir legten Böden aus, hatten eine erste Andacht und versuchten mit der Arbeit so weit wie möglich zu kommen.
Samstag
Samstags Vormittag ging das Aufbauen weiter, zig Tische wurden herum getragen, die Technik wurde fertig, die Deko arbeitet auf Hochtouren und an allen Ecken und Enden wurde gearbeitet um alles fertig zu bekommen. Als dann die Teilnehmer kamen war zwar immer noch manches zu tun aber es gab schon ein ganz passables Bild. :)
Am Nachmittag gab es dann einen Programmpunkt zum Ankommen. Der ganze Gebetskongress war so aufgebaut wie ein “wallfahrten” der Juden zum Tempel. Dazu gehörte das Ankommen, ein Programmpunkt mit viel Spass und Freude, feiern das man Gott begegnen kann. Einige Tanzdarbietungen etc. waren zu sehen und auch einige Spiele gehörten dazu.
Danach gab es Abendessen und dann gab es einen kleinen Zwischenfall. Der Feueralarm löste aus und 5 Minuten später war das Schulschiff leer geräumt und wir alle standen vor dem Schulschiff. Es war kalt aber die Teilnehmer hielten sich gut und die Motivation blieb erhalten und es gab keine grossen Krankheitsfälle trotz der Kälte im Freien. Gott bewahrte seine Kinder. Die Feuerwehr stellte danach fest das es nur ein Fehlalarm war. Anfechtung?
Nach etwas Beruhigungszeit ging dann die Abendveranstaltung los. Die Abendveranstaltung war zu dem Thema “ankommen”.
Die Predigt am Abend fand ich wirklich gut und bewegend. Ich hoffe es wird die Predigten als Audio File geben.
Sonntag
Nach einer kurzen Nacht gabs um 7.00 Frühstück. Es ging um das Thema “versöhnen”, dazu gab es eine Bibelarbeit, dazu trafen sich alle in der Halle, bekamen eine kurze Einführung und hatten dann Zeit in der Bibel zu lesen. Dannach gab es die Einführung für die Gebetseinsätze am Nachmittag. Dazu kam auch ein Zeitzeuge, ein Jude, der von der Zeit im Nationalsozialismus berichtete. Das Leben des Mannes hat mich berührt, auch einigen anderen ging es ähnlich, er bekam am Ende eine “standing ovation”.
Am Nachmittag ging es dann zu den Gebetseinsätzen. Angebote gab es viele. Einige gingen zum Karls Platz um Drogensüchtigen zu dienen, andere gingen durch die Stadt und beteten für verschiedene Bereiche. Auch eine Strassenbahn stand zur Verfügung und man fand sich darin zum beten und singen. Der Nachteil hier, es konnten leider keine “normalen” Passagiere einsteigen. Einige Leute machten einen “Post für Gott” – Einsatz. Passanten wurden gefragt ob sie einen Wunsch an Gott hätten und ob wir dafür beten dürfen. Die Kärtchen mit den Gebetsanliegen wurden dann am Abend den Teilnehmer angeboten. Diese wurden dann aufgefordert dafür auch weiterhin zu beten.
Am Ende des Einsatzes stand eine 30min Gebetszeit am Heldenplatz. An diesem Platz wurde 1938 der Anschluss mit Freuden begrüsst. Um dies auch nicht zu vergessen und hier auch um Vergebung für unser Land zu bitten. Als Beispiel war hier auch Daniel 9 angeführt, hier bittet Daniel für Vergebung für Taten die er selbst nie verübte.
Am Abend ging es dann darum Gott zu begegnen. Zuerst wurde erzählt was auf der Strasse passiert war. Die Zeugnisse der verschiedenen Teens waren cool. Einige erlebten kleine Wunder, Leute deren Augen einfach zu leuchten begannen weil sie ein Geschenk bekamen oder Bettler die einfach Freude hatten das jemand mit ihnen spricht.
If you want to see revival, plant your church in the gutter.
Red Moon Rising p. 29, Pete Greig, Relevant Media Group, 5. Auflage
Wenn du Erweckung sehen willst, pflanze deine Kirche in der Gosse.
Übersetzung
Und auch wenn wir keine Erweckung sahen, wir bekamen mit das wir Gottes Wirken bei den Armen, bei denen den es dreckig ging am besten sieht. Sie sind sich bewusst wie schlecht es ihnen geht, sie wissen wie es um sie steht.
Danach gab es Lobpreis um Gott einfach begegnen zu können. Das Ende des Tages war offen und man konnte gehen oder bleiben.
Montag
Montags gab es eine Morgen Andacht und Abschlusspredigt von Brian und dann gabs Mittagessen. Dann war der Kongress wieder vorbei. Der Abbau ging ebenfalls, dank zahlreicher Helfer, gut und wir waren nie im Vollstress. Ich hoffe das der Kongress nicht mit dem Montag geendet hat sondern das die Auswirkungen vom APC in Österreich zu sehen sein werden.
Fazit
Ich fand das Wochenende wirklich erbaulich. Es war eine Zeit des Gebets und eine Zeit der Gemeinschaft. Auch der Auf-/Abbau ging gut von der Hand und war eine wirklich gute Zeit. Wir hatten Spass und Freude an der Arbeit. Der Gebetseinsatz war gut und hat viele Leute berührt. Die Rückmeldungen bis jetzt sind durchaus positiv.
Update:
Die Predigten gibt es nun als MP3 – File zum herunterladen.
Weitere Posts und Rückmeldungen
- Vienna – Brian Heasley
- Film zum APC
- Artikel der Idea
- Fotos gibts nun auch schon
- Die offizielle Galerie
- Didi Dörls Galerien (Achtung MobileMe)
Vll. folgen noch weitere, mal sehen…
Tags: APC, Brian Heasley, Donauinsel, Freizeit, Gebet, Gott, Ibiza, Jesus, Liebe, Schulschiff, Spanien, Teens, Veranstaltung, Wien